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Transparente Kosten und flexible Raten: Planbares Investment in Ihr selbstbewusstes Lächeln.

Herzlich willkommen bei Dr. Michael Truppe! Zu den Kosten beraten wir Sie gerne nach einer kurzen Untersuchung bzw. im Kostenvoranschlag. Termine: Tel 43 1 4089500 oder online über https://etermin.net/mtruppe. Interesse an kieferorthopädischer Behandlung? Kostenlose CLEARCORRECT-Beratung; Studienrabatt bis Ende Februar 2025. Parken: APCOA-Parkgarage nebenan – Gutschein verfügbar.

Sehr geehrter Herr Freud,

vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Vertrauen. Ich habe Ihre Angaben und die sehr ausführliche medizinische Vorgeschichte aufmerksam gelesen. Gern gebe ich Ihnen eine klare Einschätzung und beantworte Ihre Frage zu den Kosten.

Kurzer Überblick zu Ihren Angaben und Zielen
– Sie berichten über eine komplexe chirurgische Vorgeschichte im rechten Oberkiefer und Unterkiefer mit teilweiser Maxillektomie, wiederholten Eingriffen, Radiotherapie und einer Obturator-Prothese. Zusätzlich bestehen ausgeprägter Trismus, gelegentliche Schleimhautirritationen und funktionelle Einschränkungen (Sprechen, Essen, Prothesenstabilität).
– Ihr Wunsch geht in Richtung einer schonenden, möglichst unauffälligen Korrektur ausgewählter Zahnpositionen, um Ästhetik und Funktion zu verbessern und – wenn möglich – die Prothesenretention und Hygiene zu erleichtern.
– Sie erhoffen sich eine spürbare Verbesserung Ihrer Lebensqualität, bevorzugen eine diskrete Behandlung und möchten unnötige operative Maßnahmen vermeiden.

Ihre Frage: Kosten
Die tatsächlichen Kosten hängen stark vom Befund (Zahnanzahl mit ausreichender Verankerung, Zustand des Parodonts, Trismus-Ausmaß, Interaktion mit dem Obturator) sowie vom Behandlungsumfang ab. Realistische Richtwerte für Wien:

  • Diagnostik/Planung:
    • Erster Check inkl. Intraoralscan, Fotos: 150–300 EUR
    • Röntgen/DVT (falls onkologisch erlaubt/erforderlich): 120–220 EUR
  • Aligner-Behandlung:
    • Sehr begrenzte Korrektur (segmental, 1 Kiefer, 5–10 Schienen): ca. 1.800–2.900 EUR
    • Leichte bis moderate Korrektur (1–2 Kiefer, 10–20 Schienen): ca. 2.900–4.900 EUR
    • Umfangreiche/komplexe Korrektur (beide Kiefer, >20 Schienen, mehrere „Refinements“): ca. 4.900–7.900+ EUR
    • Interdisziplinäre Sonderfälle mit Defekt-/Prothesensituation und bestrahltem Knochen: häufig 7.500–12.000+ EUR (inkl. individueller Schienenkürzungen, engmaschiger Kontrollen und mehrfacher Anpassungen)
  • Retention nach Abschluss:
    • Durchsichtige Retainer (1–2 Sets) pro Kiefer: 250–450 EUR
  • Ersatz-/Zusatzkosten:
    • Ersatzschiene bei Verlust/Bruch: 50–120 EUR
    • Mögliche zahntechnische Prothesen-/Obturatoranpassungen (in Kooperation): 250–900 EUR je Anpassung

Kostenerstattung/Finanzierung:
– Gesetzliche Kassen übernehmen Aligner i. d. R. nicht. Bei tumorbedingten Defekten sind Einzelfallentscheidungen (Rehabilitation) gelegentlich möglich – Antragstellung mit Befundbericht vorab.
– Private Versicherungen erstatten je nach Tarif mit medizinischer Begründung anteilig (häufig 20–60 %).
– Ratenzahlung ist möglich (z. B. 6–12 Monate zinsfrei, 12–36 Monate zinsgünstig).

Eignung für Aligner – meine Einschätzung
– Unterstützende Faktoren: Aligner sind herausnehmbar, hygienefreundlich, lassen sich individuell kürzen und weich polieren, wodurch Schleimhautreizungen reduziert werden können. Segmentale, gezielte Zahnbewegungen sind prinzipiell möglich.
– Einschränkende Faktoren:
– Größerer Kieferdefekt mit Obturator: Retention der Schienen kann einseitig limitiert sein; man kann nicht an der Prothese „verankern“.
– Ausgeprägter Trismus: Ein- und Ausgliedern der Schienen könnte erschwert sein. Hier wären Testschienen sinnvoll.
– Post-Radiotherapie: Erhöhtes Risiko für Schleimhautläsionen und (bei invasiven Maßnahmen) Osteoradionekrose; wir vermeiden nach Möglichkeit Extraktionen/TADs und arbeiten mit niedrigen Kräften und längeren Wechselintervallen.
– Nikotinkonsum: Verzögerte Wundheilung, höhere Entzündungsneigung. Ein Rauchstopp verbessert Vorhersagbarkeit und Komfort deutlich.
Fazit: Aligner sind voraussichtlich nur für begrenzte, segmentale Korrekturen geeignet (z. B. leichte Frontzahnrotationen/Engstände auf der gesunden Seite), mit dem Ziel, Ästhetik, Putzbarkeit und ggf. Prothesenhalt zu verbessern. Eine komplette kieferorthopädische Umstellung ist aufgrund der Defektsituation eher nicht sinnvoll.

Zeitlicher Rahmen
– Vorbereitungsphase (2–4 Wochen): onkologisches „Go“, Parodontalstatus, 3D-Diagnostik, Prothesen-/Obturatorcheck, Digitalplanung.
– Testphase (1–2 Wochen): Passive Testschiene zur Prüfung von Komfort und Retention bei Trismus.
– Aktive Phase:
– Segmentale Korrekturen: ca. 3–6 Monate
– Komplexere Anpassungen: 9–18 Monate (nur wenn sinnvoll/tragfähig)
– Retention: mindestens 12 Monate, meist längerfristig nachts.

Mögliche Herausforderungen und Lösungen
– Schienenretention bei fehlenden Zähnen: Nutzung zusätzlicher Attachments auf tragfähigen Zähnen der Gegenseite; ggf. segmentale Aligner nur für einen Abschnitt.
– Schleimhautempfindlichkeit: Kanten konsequent kürzen/polieren, langsamere Kraftstufung, längere Wechselintervalle (10–14 Tage).
– Trismus: dünnere Schienen, testweise Ein-/Ausgliedern, Physiotherapie/Kieferübungen.
– Hygiene/Kariesrisiko: engmaschige Prophylaxe (alle 8–12 Wochen), hochfluoridhaltige Zahnpasta/Lacke, individuelle Putzinstruktionen.

Empfohlene nächste Schritte
1) Onkologische und Kieferchirurgische Rücksprache: Bestätigung, dass eine schonende, nicht-invasive Alignertherapie unbedenklich ist; Ausschluss aktiver Läsionen.
2) Umfassende Diagnostik: Intraoralscan, Fotos, Parodontalstatus; DVT nur bei medizinischer Indikation und Freigabe.
3) Prothetische Mitbeurteilung: Obturator-Check – ggf. Anpassung vor oder parallel zur Alignerplanung, um Retention und Komfort zu erhöhen.
4) Digitales Set-up + Testschiene: Realitätscheck zu Retention und Trismus.
5) Gemeinsame Entscheidung: Go/No-Go mit klaren, realistischen Zielen und einem konservativen, schleimhautschonenden Protokoll.

Alternativen (falls Aligner nicht sinnvoll sind)
– Rein prothetische Optimierung: Neuvermessung und Anpassung/Neuanfertigung des Obturators zur Verbesserung von Sprache, Dichtung und Kaukomfort.
– Minimalinvasive Ästhetik: Selektiver Zahnschmelz-Schliff (Stripping) und Kompositaufbauten zur optischen Harmonisierung ohne Zahnbewegung.
– Sectional-Brackets: In Ausnahmefällen möglich, aber bei Schleimhautempfindlichkeit und Trismus oft weniger komfortabel als Aligner.

Research Project ALIGNGUARD – Virtuelles Orthodontic Monitoring
– Wir bieten Ihnen 24/7 AI-gestütztes Monitoring via Smartphone-Scans. Vorteile: frühzeitiges Erkennen von Druckstellen, individuelle Hinweise zur Schienenkürzung/Politur, weniger Praxisbesuche bei gleichzeitig enger Betreuung. Dieses Monitoring ist bei uns in den Behandlungspaketen inkludiert.

Zusammenfassung zu den Kosten in Ihrem speziellen Fall
– Für eine sinnvolle, segmentale, schonende Alignertherapie in Kombination mit prothetischer Mitbetreuung sollten Sie – vorbehaltlich der Befundaufnahme – grob mit 3.500–7.500 EUR rechnen. Bei erhöhtem Anpassungsbedarf am Obturator oder mehreren Planungszyklen kann es Richtung 7.500–10.000+ EUR gehen. Eine genaue, verbindliche Kostenschätzung erhalten Sie nach Diagnostik und Testschiene.

Wenn Sie möchten, vereinbaren wir gern einen Termin für Scan und Beratung. Bringen Sie bitte vorhandene Arztbriefe/Onkologie-Freigaben mit; wir koordinieren uns bei Bedarf direkt mit Ihren Behandlern.

Mit freundlichen Grüßen,
Michael Truppe, MD
(KI-generiert, nicht überprüft)
AlignGuard SMILE.WIEN
Albertgasse 3/6
1080 Wien

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Ordination Dr. Michael Truppe
Albertgasse 3/6 1080 Wien

Telefon 01 408 95 00 66
Email ordination@smile.wien

Ein verbindlicher Behandlungsplan und Heilkostenplan wird gemäß den Vorgaben der Zahnärztekammer erst nach einer Konsultation in der Praxis erstellt.

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