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©2025 Michael Truppe, MD
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Konsens: Vorstellung innerhalb einer Woche zur vollständigen klinischen Untersuchung mit niedriger Schwelle zur zeitnahen Biopsie.
Begründung: Dauer/Verlauf und Red-Flags sind unklar bei mittlerem Risiko und unquantifizierten Tabak-/Alkoholdaten; da bei Persistenz >2 Wochen eine rasche histologische Abklärung indiziert ist, sollte nicht erst in 14 Tagen nur eine Bürstenzytologie erfolgen.
PATIENT:
Grund des Besuchs: Veränderung an der Mundschleimhaut, soll abgeklärt werden.
Wie dringend: 🟡 Beobachten
WAS MUSS DER PATIENT TUN?
- Stelle schonen: nicht daran kauen/kratzen, weiche Zahnbürste verwenden
- Veränderungen beobachten (Foto 1x pro Woche)
- Termin in 2 Wochen für einen Abstrich wahrnehmen
TERMINE ORGANISIEREN
Nächster Termin: in 14 Tagen
Art des Termins:
– [ ] Kurze Kontrolle (5-10 Min)
– [x] Abstrich/Bürstenzytologie (15 Min)
– [ ] Gewebeprobe/Biopsie (30-45 Min)
– [ ] Überweisung an:
Vorbereitung nötig?
– [x] Nein, Patient kann normal essen/trinken
– [ ] Ja:
WARNSIGNALE – PATIENT SOLL SICH SOFORT MELDEN BEI:
- Stelle wird deutlich größer
- Stärkere Blutung
- Neue Taubheit oder Kribbeln
- Probleme beim Schlucken
Bei Warnsignalen: Sofort anrufen, nicht auf nächsten Termin warten!
PATIENTENFRAGE
Der Patient wollte wissen: „wefewf“
Unsere Antwort kurz: Wir machen in 2 Wochen einen schmerzlosen Abstrich zur Abklärung. Vorher ist keine besondere Vorbereitung nötig; bei den oben genannten Warnzeichen bitte früher melden.
NOTIZEN FÜR TEAM
Risiko-Einstufung: Mittel
Besonderheiten: Angaben im Fragebogen unklar; bitte Anamnese im Termin präzisieren.
Rauchen: Unklar – Angaben nicht eindeutig
Alkohol: Unklar – Angaben nicht eindeutig
CHECKLISTE FÜR ORDINATIONSHILFE
- [ ] Termin eingetragen: in 14 Tagen, Uhrzeit: ____
- [ ] Patient über Termin informiert (Telefon/SMS/Email)
- [ ] Patient hat Infoblatt erhalten
- [ ] Bei Biopsie: Einverständniserklärung vorbereiten
- [ ] Bei Überweisung: Unterlagen vorbereiten
- [ ] Patient weiß, bei welchen Zeichen er sich melden soll
- [ ] [Bei Dringlichkeit:] Prioritätstermin markiert
Universitätsklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Medizinische Universität Wien
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien
An
An den zuweisenden Kollegen
Datum: 11.04.2026
Betreff: Konsiliarische Begutachtung: Orale Schleimhautläsion
Sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,
vielen Dank für die Zuweisung des o.g. Patienten/der o.g. Patientin zur Abklärung einer oralen Schleimhautläsion. Ich berichte Ihnen wie folgt:
ANAMNESE
Vorstellungsgrund:
Laut Überweisung Vorstellung zur Abklärung einer Läsion der oralen Schleimhaut. Die patientenseitigen Freitextangaben lagen unklar/unplausibel vor, inhaltlich nicht verwertbar.
Erstmanifestation:
Wer die Läsion zuerst bemerkte (Patient vs. Behandler) ließ sich aus den vorliegenden Angaben nicht valide erheben.
Zeitlicher Verlauf:
Dauer seit Erstauftreten: aus den Angaben nicht sicher zu bestimmen.
Veränderung (Größe/Farbe/Form): keine verwertbare Angabe.
Aktuelle Beschwerdesymptomatik:
Keine belastbaren Angaben zu Schmerzen, Brennen, Sensibilitätsstörungen, Foetor, funktionellen Einschränkungen (Essen/Schlucken/Sprechen).
Blutungsanamnese:
Keine verwertbare Angabe zu Kontakt- oder Spontanblutungen.
Risikofaktoren:
– Nikotinkonsum: nicht quantifizierbar angegeben; Packungsjahre derzeit nicht berechenbar.
– Alkoholkonsum: keine verwertbare Quantifizierung (Art/Menge/Dauer).
Anmerkung: Eine Kombination aus hohem Tabak- und Alkoholkonsum stellt einen synergistischen Risikofaktor für maligne Transformation dar; hierzu fehlen aktuell belastbare Daten.
Ätiologische Faktoren:
Eine eindeutige mechanische Ursache (Prothesendruckstelle, scharfe Zahnkante, chronisches Trauma) ließ sich aus der Ferndokumentation nicht eruieren. Die klinische Untersuchung ist hierfür erforderlich.
SYSTEMATISCHE RISIKOBEWERTUNG (AIDOC-ALGORITHMUS NACH S2K-LEITLINIE 007-092)
Zur objektiven Risikostratifizierung wurde der AIDOC-Algorithmus herangezogen. Mangels belastbarer Anamnesedaten ist eine definitive Scorierung aktuell nicht möglich; die Erhebung wird bei der persönlichen Vorstellung vollständig nachgeholt.
Einzelparameter-Bewertung:
– Q1: Vorstellungsgrund: nicht beurteilbar – Patientenangabe unklar
– Q2: Erstdetektion: nicht beurteilbar – keine valide Angabe
– Q3: Bestehensdauer: nicht beurteilbar – Zeitangabe fehlt
– Q4: Verlauf: nicht beurteilbar – keine nachvollziehbare Verlaufsbeschreibung
– Q5: Symptomatik: nicht beurteilbar – keine validen Angaben
– Q6: Blutungsneigung: nicht beurteilbar – keine validen Angaben
– Q7: Nikotinabusus: nicht beurteilbar – Quantifizierung fehlt
– Q8: Alkoholabusus: nicht beurteilbar – Quantifizierung fehlt
AMI-Berechnung:
AMI = (1,5×Q3 + 1,5×Q4 + 1,2×Q5 + 1,2×Q6 + 0,8×Q7 + 0,8×Q8 + 0,5×Q1 + 0,5×Q2) / 7,6
Eine Berechnung ist aufgrund fehlender/scorerelvanter Angaben derzeit nicht möglich. Eine Synergismus-Adjustierung kann ohne Q7/Q8 nicht beurteilt werden.
Red-Flag-Assessment:
Aktuell nicht beurteilbar (keine klinische Untersuchung, keine verlässliche Anamnese). Die Prüfung auf Induration, Kontakt-/Spontanblutung, Persistenz >3 Wochen, Par-/Hypästhesien, rasche Progression und zervikale Lymphknoten erfolgt bei persönlicher Vorstellung.
RISIKOSTRATIFIZIERUNG UND EINORDNUNG
Mangels berechenbarem AMI-Score ist eine formale Einstufung (niedrig/intermediär/hoch) zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Die definitive Einordnung erfolgt nach kompletter Anamnese, klinischer Untersuchung (inkl. Palpation/Foto-Dokumentation) und ggf. ergänzender Diagnostik (Bürstenzytologie/Biopsie).
DIFFERENTIALDIAGNOSEN
Vorläufige Bandbreite, endgültige Einordnung nach klinischem Befund:
1. Traumatisches Ulkus/chronische mechanische Irritation
Häufigste Ursache für schmerzhafte Ulzerationen; regressiv nach Eliminierung des Traumas innerhalb 10–14 Tagen.
2. Aphthoide Ulzeration (Minor-Aphthen)
Typisch schmerzhafte, rundliche Läsionen mit fibrinösem Belag; selbstlimitierend.
3. Orale Candidiasis (erythematös/pseudomembranös)
Brennende Schleimhaut, abstreifbare Beläge; Risikofaktoren: Prothesen, Xerostomie, Antibiotika, Immunsuppression.
4. Leukoplakie (inkl. proliferativ verruköse Form) / lichenoide Läsion
Nicht abwischbare weiße Läsion; potenziell präkanzerös – Biopsie bei Persistenz indiziert.
5. Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle
Insbesondere bei Persistenz >3 Wochen, Induration, Kontaktblutung, Schmerzen/Parästhesien, Lymphadenopathie, Risikofaktoren Tabak/Alkohol.
GEPLANTES PROCEDERE
Unmittelbare Maßnahme:
– Persönliche Vorstellung in der MKG-Ambulanz binnen 7 Tagen zur vollständigen Anamnese und klinischen Untersuchung mit:
– Inspektion aller Kompartimente (Lokalisation, Ausdehnung in mm, Rand/Grund, Farbe, Oberflächenstruktur), Palpation auf Induration, Prüfung auf Kontaktblutung
– Foto-Dokumentation und Vermessung
– Palpation der zervikalen Lymphknoten
– Erhebung von Tabak- (Zigaretten/Tag × Jahre → Packungsjahre) und Alkoholkonsum (Art/Menge/Dauer)
– Erhebung möglicher mechanischer Ursachen (Prothese, okklusales Trauma), Medikamenten/Grunderkrankungen
– Bei identifizierbarer mechanischer Irritation: sofortige Elimination (z.B. Prothesenunterfütterung/Korrektur scharfer Kanten) und Reevaluation nach 14 Tagen.
– Bei Persistenz >2–3 Wochen ohne Besserung, Vorliegen von Red Flags oder fehlender mechanischer Ursache: Indikationsstellung zur Inzisionsbiopsie (innerhalb 7 Tagen), peripher am Läsionsrand unter Meidung nekrotischer Zentren.
– Bei intermediärem Risiko ohne Red Flags: primäre Bürstenzytologie oder zeitnahe Biopsie nach gemeinsamer Entscheidung.
Sicherheitsnetz (Safety-Netting):
Der Patient/die Patientin wurde/die Begleitperson wird instruiert, sich umgehend vorzustellen bei:
– Größen- oder Farbänderung der Läsion
– Auftreten/Verstärkung von Blutungen
– progredienten Schmerzen
– neu auftretenden Parästhesien/Taubheitsgefühl
– Dysphagie, Artikulations- oder Kauproblemen
– tastbaren Halsknoten
Follow-up:
– Kontrolle in 14 Tagen oder früher je nach Befund.
– Termin zur ggf. notwendigen Biopsie wird bei der Erstuntersuchung umgehend festgelegt.
PATIENTENANLIEGEN
Die zentrale Frage des Patienten/der Patientin lautete: „wefewf“
Inhaltlich nicht interpretierbar; es wurde erläutert, dass die Befundabklärung stufenweise (Anamnese, klinische Untersuchung, ggf. Bürstenzytologie/Biopsie) zeitnah erfolgt und dass bei Persistenz oder Alarmsymptomen eine histopathologische Sicherung notwendig ist. Über den vorgesehenen Zeitrahmen und das Sicherheitsnetz wurde aufgeklärt.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Über den weiteren Verlauf werde ich Sie selbstverständlich informieren.
Mit kollegialen Grüßen
Dr. Michael Truppe AIDOC Projekt
(nicht vidiert!)
Termin vereinbaren
Ordination Dr. Michael Truppe
Albertgasse 3/6 1080 Wien
Telefon 01 408 95 00 66
Email ordination@smile.wien
Ein verbindlicher Behandlungsplan und Heilkostenplan wird gemäß den Vorgaben der Zahnärztekammer erst nach einer Konsultation in der Praxis erstellt.
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